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Therapiehundeausbildung 2016-11-16T09:04:51+00:00

Therapiehundeausbildung

Unser Verein “Therapiehunde Mensch und Tier” bildet seine Teams auf Basis der Prüfungsordnung des Messerli Instituts der Ved.Med.Wien  aus.

Die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam dauert ca. 1 Jahr.
Mindestalter des Hundes bei der Aufnahmeprüfung: 15 Monate
Mindestalter bei Abschlussprüfung: 24 Monate

Nach bestandener Eignungsprüfung durch vereinsinterne Richter und Trainer abgenommen, findet die gesamte Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam in unserem Verein statt.

Lediglich die Abschlussprüfungen und auch die jährliche Nachkontrolle wird von einem Richterkomitee des Messerli Instituts abgenommen. Die dafür zuständigen Richter kommen zu uns nach Tirol. Es wird einmal jährlich eine Prüfung angeboten.

Prüfstelle Therapiebegleithunde

Seit 1. Jänner 2015 hat das Sozialministerium das Messerli Forschungsinstut der Vetmeduni Vienna mit der Durchführung der Therapiebgeleithundeprüfung beauftragt. Dazu wurde die Prüfstelle für Therapiebegleithunde am Messerli Forschungsinstitut eingerichtet.

Weitere Informationen auf der Homepage Vetmeduni.

Die Teams mit abgelegter Abschlussprüfung erhalten einen Einsatzausweis mit einer Gültigkeit von 12 Monaten. Danach findet eine Überprüfung der Teams statt. Nach bestandener Überprüfung kann der Ausweis um weitere 12 Monate verlängert werden.

 

Durch die Ausbildung begleiten die Teams mit unseren TherapiehundetrainerInnen Renate Rudig, Sabine Jacobi, Johanna Thurner, Jutta Paal, Patricia Schiffner und Günter Hajostek sowie Traude Baumann als Pädagogische Begleitung und Supervisorin.

Aufgliederung der Therapiehundeausbildung

Für alle Teams in Ausbildung besteht jederzeit, nach vorheriger Absprache, die Möglichkeit, ein ausgebildetes Team zu einem Einsatz zu begleiten (Assistenzeinsatz ohne eigenen Hund), um sich Eindrücke über die Arbeit mit einem Therapiehund zu verschaffen.

Jeder Hundeführer erhält zu Beginn der Ausbildung einen Ausbildungspass, in dem die Punkte 1 – 5 nach erfolgreichem Abschluss bestätigt werden.

Jedes Team in Ausbildung muss mindestens 3 Assistenzeinsätze ohne eigenen Hund und 5 begleitete Einsätze (Assistenzeinsätze mit eigenem Hund) in mindestens 3 verschiedenen Institutionen absolvieren. Die begleiteten Einsätze werden von der Begleitperson schriftlich beurteilt. Diese Unterlagen werden vor der Abschlussprüfung den Richtern übergeben.

Informationsabend oder persönliches Erstgespräch

An diesem Abend stehen Ihnen Trainer und fachlich kompetente Personen zur Beantwortung aller Fragen die Ausbildung betreffend zur Verfügung. Es steht auch jederzeit eine für die Ausbildung verantwortliche Person für ein persönliches Erstgespräch zur Verfügung.

Eignungstest

Bei diesem Test wird vorrangig das Wesen und die Toleranzgrenze des Hundes überprüft. Der Eignungstest ist bereits eine offizielle Prüfung, die von einem Richter abgenommen wird. Folgende Unterlagen sind zum Eignungstest mitzubringen:

  • Aktuelles Gesundheitszeugnis des Hundes incl. untersuchter Kotprobe.
  • Versicherungsnachweis des Hundes, min. 1,5 Mi
  • Aktuelles Leumundszeugnis
  • Impfpass des Hundes
  • Nachweis über bestandene Prüfungen des Hundes

Modul 1: PRAXIS-SEMINAR

Themen zum ersten Praktischen Wochenende – jeweils in Theorie und Praxis:

1.     Calming Signals, Referent: Günter Hajostek, Therapiehundetrainer / Therapiehunderichter

2.     Das Tier und sein Verhalten gegenüber Menschen und anderen  Tieren

3.     Kontrolle und Beeinflussbarkeit des Tieres

4.     Das Erkennen von Stresssituationen beim Tier

Das Trainingswochenende wird an beiden Tagen von 3 Therapiehundetrainern begleitet

Modul 2: THEORETISCHES TRAININGSSEMINAR

Unser theoretisches Fortbildungswochenende findet einmal jährlich Mitte bis Ende Juni statt. Referenten mit langjähriger Erfahrung in der Tiergestützten Therapie geben uns ihr Wissen über Folgende Themen weiter:

  • Therapiehundearbeit mit Kindern
  • Therapiehundearbeit mit Kindern mit körperlichen und geistigen Einschränkungen
  • Geriatrie: Der alte Mensch mit seinen normalen und krankhaften Veränderungen im Alter
  • Tierverhaltenspsychologie: Mensch – Hund Beziehung und das klassische Fehlverhalten in dieser
  • Psychologische Grundlagen
  • Calming Signals
  • Kynologie: Rassekunde, FCI Gruppen, spezifisches Verhalten der einzelnen Rassen, Abstammung, Körperbau, Entwicklung
  • Haltung, Tierschutz
  • Tierarzt: Erste Hilfe beim Hund, Entwurmungen, Impfungen, Homöopathische Behandlungsmethoden
  • Rechtliche Grundlagen rund um die Arbeit der tiergestützten Therapie
  • 10 Stunden freies Thema

Einige Referate werden separat und nicht im Zuge des theoretischen Fortbildungswochenendes gehalten.
Siehe dazu auch unter Termine.

Modul 3: PRAXIS-SEMINAR

Zweites praktisches Trainingswochenende: Die Arbeit mit einem Therapiehund im geriatrischen Bereich, in Theorie und Praxis.

Referentin:
Sabine Matt Schönwetter , Therapiehundeführerin

  • Spezifische Übungen, die in den verschiedensten Einsatzbereichen angewendet werden können.
  • Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Bei Bedarf können nach diesem Trainingswochenende noch weitere Trainings in Kleingruppen vereinbart werden.

PRÜFUNGEN

Abschlussprüfung

Die theoretische, schriftliche Abschlussprüfung findet einige Tage vor der praktischen Prüfung statt.

Die praktische Abschlussprüfung findet laut Prüfungsordnung des Messerli Forschungsinstituts statt und wird von einer Kommission des Instituts abgenommen.

 

Nach der Abschlussprüfung

Die Therapiehundeteams müssen sich einer jährlichen Überprüfung (Nachkontrolle) unterziehen, welche auch wiederum vom Messerli Forschungsinstitut durchgeführt wird.

 

Die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Abschlussprüfung oder der jährlichen Nachkontrolle finden Sie unter folgendem Link

Voraussetzung_Pruefungsantritt

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