Sandra Astner-Rettenbacher mit Salvadore
Hallo
mein Name ist Salvadore (alias Egon von der Sonnenterasse). Ich bin am 9.03.07 im Salzburger Pongau in Schwarzach geboren. Ich bin 4 Monate am Bauernhof aufgewachsen, bis mich eine Freundin meines Frauchens als Hochzeitsgeschenk gebraucht hat. Mein Frauchen wollte schon immer einen Hund und dieser Wunsch wurde erfüllt. Ich wurde mit oranger Masche geschmückt und am 7.7.07 meinen jetzigen Herrchen überreicht. Wir haben sofort Freundschaft geschlossen, da auch mein Frauchen eine Pongauerin ist. Wir sind aber dann doch von Flachau nach Fieberbrunn in Tirol übersiedelt und mir gefällt es hier sehr gut.
Mein Frauchen ist selbstständig und erstellt Werbetextilien und entwirft eigene T-Shirt-Kollektionen.
Ich arbeite in der Firma meines Frauchens auch manchmal als Model, was echt anstrengend sein kann. Aber wenn ich dann die bunten Halstücher und Halsbänder trage, bin ich ganz stolz und gefalle mir richtig gut.
Ich mache es mir aber nach getaner Arbeit dann richtig gemütlich und der Büroschlaf soll ja der Beste sein.
Ich habe 2 echt coole Kissen, die ich überall mit herum schleppe und es mir gemütlich mache.
Ach ja und mein Lieblingsspielzeug ist der Ball.
Ich habe jede Menge Bälle, in einem haben sogar Leckerlies Platz, den mag ich am liebsten und bringe diesen so oft wie möglich meinem Frauchen zum auffüllen. Ich bin aber auch ein toller Kuschler und wenn immer es möglich ist, quetsche ich mich zu meinem Frauchen und Herrchen, und lasse mir den Bauch kraulen.
Und das bin ich. Sandra Astner-Rettenbacher, ich bin am 29.04.1972 geboren. Seit einiger Zeit lebe ich nun schon in Tirol und bin hier glücklich verheiratet. Ich wollte schon immer einen Hund, dies war aber durch meinen Beruf (Modedesignerin) und meine ständigen Wohnsitzwechsel nie möglich. Leider wurde bei mir vor kurzer Zeit Multiple Sklerose diagnostiziert. Die Zeit mit der Krankheit umgehen zu lernen, bzw. diese zu akzeptieren, war sehr schwierig für mich. Ich konnte mich zu nichts so recht motivieren und so kam meine Freundin bei einem Gespräch (feinfühlig wie sie ist) auf die Idee, mir zur Hochzeit einen Hund zu schenken. Sie wusste, dass mir Golden Retriever gut gefielen. So setzte sie alle Gänge in Bewegung, organisierte und suchte und so kam es, dass mein tollstes Hochzeitsgeschenk Salvadore war.
Mittlerweile geht es mir gesundheitlich viel, viel besser.
Diese Krankheit ist also der Grund, warum ich mich für die Therapiehunde zu interessieren begann. Wenn Salvadore mir helfen kann, dann muss und wird er auch anderen helfen. Er ist so feinfühlig, brav und schlau, dass alle etwas von ihm haben sollen.

Nach bestandener Prüfung wollen Salvadore und ich nun Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen (Schulen, Altenwohnheime, etc.) zeigen, dass Tiere in Welten vordringen können, zu denen Menschen nur bedingt Zutritt haben. Die Freude in den Augen eines Menschen ist unsere größte Belohnung für den Einsatz.